Psychoanalyse und (Homo)Sexualität

Patrick Henze, Aaron Lahl und Victoria Preis machen ernst mit der Aufarbeitung der Geschichte der Antihomosexualität in der Psychoanalyse.

Sie verdeutlichen, dass auch die Psychoanalyse von der Schwulenbewegung und ihren Theoretikerinnen und Theoretikern profitieren kann. Die Autorinnen und Autoren des Bandes plädieren dafür, die derzeit marginalisierte Triebtheorie wieder in den psychoanalytischen Diskurs zu holen und sie für ein Verstehen sexueller Erscheinungen in all ihren Facetten produktiv zu machen. Dabei stellen sie auch heikle Themen wie Promiskuität, Analverkehr, Pädosexualität und HIV in ein neues Licht.

Mit Beiträgen von Sophinette Becker, Ralf Binswanger, Michael Bochow, Martin Dannecker, Marco Ebert, Mario Erdheim, Herbert Gschwind, Monika Gsell, Dagmar Herzog, Hans Hütt, Marco Kammholz, Aaron Lahl, Victoria Preis, Barbara Wackernagel-Jacobs und Benedikt Wolf.

Für das kommende Jahr 2020 ist ein Symposium zu Psychoanalyse und lesbischer Sexualität geplant.

Aaron Lahl, Patrick Henze (Patsy) und Victoria Preis bei ihrer Book Release Party im LUDWIG am 24. Mai 2019. Foto: Struppi Howarde

Aaron Lahl, Patrick Henze (Patsy) und Victoria Preis bei ihrer Book Release Party im LUDWIG am 24. Mai 2019. Foto: Struppi Howarde

Foto: Alfred von Meysenbug

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